Durch verspätete Öffnung sind dem Stenkhoffbad 10.000 Besucher entgangen

Anfang Mai sollte die Badesaison im Stenkhoffbad beginnen. Ein Pumpenschaden hat dies verhindert. DKP-Ratsherr Michael Gerber hatte sich dieser Tage selbst im Stenkhoffbad umgeschaut. „Bei dem herrlichen Badewetter wären im Mai locker 10.000 Besucher ins Familienbad gekommen“, ist sich Michael Gerber sicher. Vielfach standen in den letzten Tagen enttäuschte Jugendliche vor dem verschlossenen Eingang des Freibades. Andere Freibäder in der Region vermelden dagegen den besten Beginn der Badesaison der letzten Jahre.

Die Ursachen des misslungenen Saisonstarts liegen nach Auffassung der DKP tiefer. Nach dem erfolgreichen Bürgerentscheid für die Erhaltung des Stenkhoffbades hatte der Rat der Stadt den Betriebszuschuss um 100.000 auf 90.000 Euro jährlich gekürzt. Doch selbst diese Vorgabe wurde noch deutlich unterschritten. So wurden in den letzten fünf Jahren wegen nicht durchgeführter Instandhaltungsmaßnahmen und ungeregelter Öffnungszeiten weitere 190.000 Euro zusätzlich eingespart.

Michael Gerber: „Dieser rigide Sparkurs ist die eigentliche Ursache für die derzeitige Schließung des Stenkhoffbades. Würden notwendige Investitionen in die technischen Anlagen des Stenkhoffbades nicht ständig verschoben, hätten tausende Badegäste bereits Spaß und Erholung im Freibad.“

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