Die Kommunisten haben eine lange Geschichte - auch in Bottrop
Seit 1919 gibt es die Kommunistische Partei in unserer Stadt. Es gibt sie bis heute, trotz Verfolgung, Ermordung und KZ-Haft im Faschismus, trotz KPD-Verbot und Inhaftierung unter Adenauer, trotz Diffamierung und Totsagungen und trotz eigener Fehler, die auch Kommunisten machen.

Die kommunistische Partei hat in Bottrop Persönlichkeiten hervorgebracht und wurde von ihnen geformt - wie zum Beispiel Clemens Kraienhorst (Foto), Franz Meichsner und Heinz Czymek. Sie sind den Mitgliedern der DKP Vorbild und Verpflichtung, in ihrem Sinne zu arbeiten.
Manches ereicht ...
Die Kommunisten in Bottrop haben Manches erreicht, aber es gibt viel zu tun. Sie können sich an der Arbeit der DKP beteiligen - durch Zuspruch, Spenden, Kritik und - indem Sie Mitglied werden. Das Internet ersetzt keine Gespräche, kein gemeinsames Handeln.
Die soziale Lage der Mehrheit hat sich verschlechtert
Seit den neunziger Jahren hat sich die soziale Lage der Mehrheit der Bevölkerung wesentlich verschlechtert. Globalisierung heißt vor allem, dass die Allmacht der Großkonzerne nach dem Zusammenbruch der Sozialistischen Länder grenzenlos geworden ist. Die Armen werden immer mehr und ärmer, der Reichtum einer Minderheit steigt ins Unermessliche und wird verzockt.
Druckmittel Hartz IV
Mit Hartz IV und den Ein-Euro-Jobs haben die Herrschenden nicht die
Arbeitslosigkeit, sondern die Arbeitslosen bekämpft - und Hartz IV wirkt als Druckmittel gegen alle, die noch Arbeit haben.
Angst vor dem sozialen Abstieg breitet sich aus. Die Verdopplung der Kinderarmut ist einkalkuliert.
Darum erachten die Kommunisten den Widerstand gegen Hartz IV
als Kampf gegen die Unmenschlichkeit dieser Gesellschaft.