Was hat das Alpincenter zu verbergen?

Am 29.11. fandt die Sitzung des Ausschusses für Planung und Umwelt statt. Einer der angesetzten Punkte der Tagesordnung war derjenige zur Standfestigkeit des Alpincenters. Zur Erinnerung: In der Vergangenheit zeigten sich größere Probleme mit den Scherkräften der Halle, weil deren Tragwerk nicht bis zum Fuß der Abraumhalde reicht. Daher sollte dem Ausschuss regelmäßig Bericht erstattet werden und die Ergebnisse zeigten immer gefährlichere Neigungswinkel. Die Geschäftsführung der Skihalle schüttete große Mengen von Abraum an, dem nachgesagt wurde, er sei gesundheitsgefährdend.

Nun hatte Michael Gerber als Vertreter der DKP im Ausschuss beantragt, die seit längerer Zeit nicht mehr erfolgte Berichterstattung über den Stand der Dinge fortzusetzen. Der Ausschussvorsitzende erklärte jedoch: Nur noch in nichtöffentlicher Sitzung! Da stellt sich natürlich sofort die Frage: Was hat die Leitung des Alpincenters zu verbergen? Wenn ein Stopp der Balkenbewegung erreicht worden wäre, hätte das ja froh verkündet und das Sicherheitsgefühl der Besucher gesteigert werden können – stattdessen aber Geheimnistuerei.

Manfred Plümpe, Vertreter der DKP im Ausschuss: „Die Öffentlichkeit, insbesondere die Besucherschaft der Halle, hat ein Recht auf Information. Ich frage mich, ob der Hallenleitung wirklich bewusst ist, dass sie selbst ihrem Geschäft schadet, wenn sie den Mantel des Schweigens über die Lage der Halle deckt.“

Inzwischen konnte bei einer Begehung der Außenseite des Alpincenters eine Konstruktion zum „Halten“ der Außenseite festgestellt werden. Es fragt sich nur, ob diese Betonklötze bei der bekannten Eigenschaft des Haldenkörpers zum Rutschen nicht genau das Gegenteil des Gewollten bewirkt. Dessen Material besteht nämlich aus den Waschbergen der sogenannten Götterflöze (Chriemhild, Freya, Gudrun usw.) und die zerfallen durch Druck, Feuchtigkeit und an der Luft zu Staub und der wiederum verhält sich wie Treibsand: Er fließt talwärts ab!

Manfred Plümpe: „Sarkastisch könne man sagen: So stellen sich die Skifahrer bestimmt die Abfahrt nicht vor! Schluss mit der Geheimniskrämerei!

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