Vorwürfe gegen die Betriebsinhaberin der „Alten Apotheke“ bestätigt

In einem Antwortschreiben an die DKP bestätigt der Bottroper Oberbürgermeister Bernd Tischler die Vorwürfe gegen die Betriebsinhaberin der Alten Apotheke. Die DKP hatte in einem Schreiben vom 23. Februar an den Oberbürgermeister die Forderung erhoben, der Geschäftsinhaberi, Frau Doris Stadtmann-Geyr, die Betriebserlaubnis zur Führung der Alten Apotheke zu entziehen.

Das Schreiben der DKP hat die Stadt jetzt veranlasst, diese Überprüfung weiter zu intensivieren.

Wie „Correctiv“ berichtet, wurden Ende Februar 2017 durch Gesundheitsamtsleiter Christian Marga Briefe an an die Zeugen und ehemaligen Mitarbeiter der Apotheke verschickt. Darin werden sie zur Rolle der Mutter in der Alten Apotheke nach der Übernahme durch den Sohn befragt. „Gibt es Bereiche im Betrieb der Apotheke”, für die die Mutter des Angeklagten „federführend zuständig war?”, heisst es in dem Schreiben von Herrn Marga an die Zeugen.

Die DKP hatte in ihrem Schreiben auf den Privatkeller von Frau Doris Stadtmann-Geyr in der Alten Apotheke hingewiesen. Im Schreiben des Gesundheitsamtes werden jetzt die Zeugen befragt, ob sich im Keller der Apotheke Räume befunden hätten, die nicht der Apotheke, sondern der Mutter des Angeklagten zuzuordnen seien.

In einem anonymen Schreiben wird der DKP vorgeworfen, die DKP macht sich „dafür stark der Alten Apotheke die Betriebserlaubnis zu entziehen.“ Weiter heißt es in dem anonymen Schreiben: „Als Mitarbeiterin der Alten Apotheke darf ich mich deshalb bei Ihnen für Ihr Engagement bei der Vernichtung meines Arbeitsplatzes bereits jetzt herzlich bedanken.“

„Die DKP setzt sich nicht für die Schließung und Vernichtung der Arbeitsplätze in der Alten Apotheke ein. Die jetzige Betriebsinhaberin, Frau Doris Stadtmann-Geyr, hat nach Zeugenaussagen jahrelang von den Zuständen in der Alten Apotheke gewusst, die jetzt Gegenstand des Gerichtsverfahrens gegen den Sohn Peter Stadtmann sind. Es bestehen daher berechtigte Zweifel an der zwingend erforderlichen uneingeschränkten Zuverlässigkeit zur Führung einer Apotheke. Unter einer künftigen neuen unbelasteten Führung kann die Alte Apotheke natürlich auch verlorenes Vertrauen bei der Kundschaft zurückgewinnen und die Arbeitsplätze erhalten“, erklärt DKP-Ratsherr Michael Gerber.

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