Ständige Beobachtung der Skihalle muss öffentlich geschehen

Manfred Plümpe hat als Vertreter der DKP in der Bezirksvertretung Mitte verlangt, den Tagesordnungspunkt Alpincenter in den öffentlichen Bereich zu verlegen. Es gehe um die Sicherheit von Menschen, das könne nicht als Betriebsgeheimnis gelten. Das Alpincenter habe nicht das Recht, den politischen Gremien den Maulkorb anzulegen.

Die Anschüttung von weiterem Abraummaterial soll angeblich verhindern, dass die Stützen weiter wegrutschen. Die bisherigen Messungen ergeben aber das Gegenteil. Die Bewegung der meisten Stützen des Hallendaches hat sich leicht verstärkt, drei sind sogar dramatisch aus dem Lot geraten.

Die Stahlbetonklötze wirken nicht als Fundamente, sondern erhöhen aus der Sicht von Fachleuten die Instabilität. Denn man muss sich die Halde wie einen Pudding vorstellen, Bergleute wissen das. Es handelt sich um Waschberge der sogenannten Götterflöze. Dieses Material zerfällt unter Druck, bei Feuchtigkeit und an der Luft zu Staub, und dieser Staub verhält sich wie Treibsand, er fließt talwärts. Die Stahlbetonklötze sind nicht im gewachsenen Boden verankert,  sondern sie schwimmen auf dem Material der Halde. Sie hängen mit ihrem Gewicht außen an den Stahlstützen und ziehen folglich nach außen. Das Gegenteil soll aber erreicht werden.

Die DKP verlangt ein effektiveres Online-Monitoring zur ständigen Überwachung der Skihalle. Wenn übrigens das Sickerwasser der Halde giftige Schwermetalle enthält, dann muss es über eine Drainage in die Kanalisation abgeleitet werden und darf nicht in die Gärten der Anwohner fließen.

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