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Stadtteilzentren müssen bei Impfterminen helfen!
11. April 2021

Entgegen anderslautenden Behauptungen der Kassenärztlichen Vereinigung und der Stadtverwaltung werden in Bottrop gegenwärtig keine weiteren Impftermine vergeben! Selbst wenn man schon morgens früh mit Glück bei der Telefonnummer 0800 116117-02 durchkommen sollte, erhält man eine Absage.

Der Versuch, online per Internetseite htps//www.116117.de ist selbst für netzaffine Senioren gewöhnungsbedürftig. Man muss sich nämlich zunächst über ein Handy identifizieren und wenn man dann auf seiner E-Mail-Adresse einen Vermittlungscode erhalten hat, bekommt man ebenfalls den Hinweis, dass keine Termine zur Verfügung stehen. So etwas nennt sich gewöhnlich Teufelskreis!

Die Behauptung, dass alles in Ordnung sei, trägt nicht zur Beruhigung bei, im Gegenteil. Gegenwärtig bemühen sich viele Menschen verzweifelt um einen Termin, die ein besonders hohes Risiko haben und über 80 Jahre alt sind. Da genügen keine noch so wohl gemeinten Ratschläge über eine Hotline.

„Wenn Bundes- und Landesregierung und der Bottroper Krisenstab auch nur Ansätze von Glaubwürdigkeit, Menschlichkeit und Solidarität behalten oder zeigen wollen, ist Hilfe vor Ort erforderlich. Deshalb fordert die DKP konkrete Unterstützung für Senioren bei der Terminvergabe. Diese könnte den Stadtteil-Zentren übertragen werden. Das wäre Nachbarschaftshilfe, wofür deren MitarbeiterInnen eingestellt worden sind. Solche Hilfen könnten auf die Schnelle durch den Krisenstab veranlasst werden,“ fordert DKP-Ratsmitglied Irmgard Bobrzik

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