Sportplätze: Zuschuss für Pflege muss neu verhandelt werden

Die DKP begrüßt, dass über die Zuschüsse für die Pflege von Sportplätzen durch Fußballvereine neu mit den Vereinen gesprochen werden muss. Den Vorschlag der SPD, die Vergütung auf 11 Euro pro Stunde festzulegen, hat der Betriebsausschuss des Sport- und Bäderbetriebes in seiner gestrigen Sitzung nicht beschlossen. DKP-Ratsherr Michael Gerber: „Mit einem Zuschuss von 11 Euro können die Vereine nicht einmal den gesetzlichen Mindestlohn einhalten. Die Pflege der Sportplätze darf nicht zu einer finanziellen Belastung für die Fußballvereine werden.“

Die DKP kritisiert auch, dass für die Platzpflege nur für 44 Wochen im Jahr bezahlt werden soll. Minijobber haben aber einen gesetzlichen Anspruch auf Urlaub und Lohnfortzahlung im Krankheitsfall. Der Sport- und Bäderbetrieb soll jetzt alternativ berechnen, was die Platzpflege kostet, wenn dies wieder durch städtische Platzwarte übernommen wird. Die DKP war von Beginn an dagegen, dass die Pflege der Sportanlagen auf die Vereine übertragen wird. Damit wurden städtische Arbeitsplätze abgebaut, die jetzt durch Minijobber der Fußballvereine durchgeführt werden.

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