Flugplatzanteile werden zu billig verschleudert – Rede von Michael Gerber im Rat der Stadt am 13.12.

Die DKP hatte schon vor 10 Jahren einen Verkauf der Flugplatzgesellschaft gefordert, angesichts der jährlichen Steigerung des Verlustausgleiches durch die Stadt. Der Schritt ist völlig richtig, nicht jedoch die Bedingungen. Laut WAZ rechnen Sie mit keinem hohen Verkaufserlös. In der Presse war dann auch schon von 1.250 Euro die Rede. Es kann aber nicht sein, dass ein Verkaufspreis auf der Grundlage des Stammkapitals der Stadt in Höhe von 12.526 Euro erfolgt.

Wie zu lesen ist, plant Herr Lesker am Flugplatz auf eigene Kosten eine neue Flugzeughalle zu errichten. Mit den Einnahmen lässt sich dann auch locker ein anteiliger jährlicher Verlustausgleich von 7.500 Euro finanzieren. Herr Lesker würde praktisch seine Anteile an der Flugplatzgesellschaft geschenkt bekommen.

In dem Beteiligungsbericht wird das Gesamtvermögen der Flugplatzgesellschaft mit 4,777 Millionen Euro angegeben. Auch wenn durch die Verluste der Flugplatzgesellschaft beim Verkaufspreis Abstriche gemacht werden, dürfen Anteile an der Flugplatzgesellschaft nicht verschleudert werden.

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