Endlich Einsatz von Petrolkoks verbieten!

Bereits vor Wochen hatte die DKP die Verbrennung von sogenanntem Petrolkoks bei der Kokerei kritisiert, da dieser krebserzeugende Schwermetalle enthält.

Es handelt sich dabei um ölhaltige Abfälle aus der Petrolchemie. Auch in der Zeit zwischen 2015 und 2017 hätte die Bezirksregierung die Verbrennung nicht genehmigen dürfen – das Material ist hochgiftig! So etwas darf nicht mitten im Ruhrgebiet verbrannt werden! Hier und heute ist zu fordern, dass der Einsatz von Petrolkoks in der Kokerei generell verboten wird!

Irmgard Bobrzik, Ratsvertreterin der DKP und selbst Anwohnerin der Kokerei: „Jetzt ist also die Katze endlich aus dem Sack! Nach wie vor wird dieses hochgiftige Zeug offenbar verbrannt.“

Wenn sogar die Landes-SPD von „Etikettenschwindel“ spricht, der nicht akzeptabel sei und Transparenz fordert, dann sollte die Landesregierung endlich auch Geld für das Biomonitoring bei den Anwohnern der Kokerei in Bottrop bereitstellen und die „Nachbarn“ auf Giftstoffe wie Benzo(a)pyren testen.

Irmgard Bobrzik: „Sobald der Verdacht aufkommt, dass ein Nachbar den anderen vergiftet, dann kommt ganz schnell die Kriminaltechnik und führt Tests durch, wie schlimm die Vergiftung und wer der Verursacher ist. Warum geht das in der Umgebung der Kokerei nicht? Wenn die nichts zu verbergen hat, dürfte nichts gegen ein Biomonitoring sprechen.“

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