DKP stellt Fragen zur Probenentnahme am Alpincenter

Im Zusammenhang mit der Beprobung und Analyse des Sickerwassers am Haldenfuss des Alpincenters gibt es nach Auffassung der DKP viele offene Fragen. So will die DKP wissen, wie es der Stadtverwaltung Bottrop entgangen sein konnte, dass die chemischen Analysen der Proben des Sickerwassers nicht in einem unabhängigen, nach DAkks akkreditierten Labor durchgeführt wurden, sondern in dem Labor TERRACHEM Essen GmbH? Dort ist Herrn Kübler Eigentümer und Geschäftsführer, zugleich ist er Lieferant der Eisensilikat/HMVA II-Schlacke, die am Alpincenmter angeschüttet wird!! Im Prüfbericht Nr. 0318002/1226 von TERRACHEM wird das Büro Kügler als Auftraggeber und Herr Kügler als Sachbearbeiter angegeben. Dem Gutachten unterstellt die DKP daher Befangenheit.
Die DKP fragt, warum die Sickerwasserproben nicht in einem unabhängigen, akkreditierten Umweltlabor wie Eurofins, GBA (in Gelsenkirchen), UCL (in Lünen), BIOMAR (in Gladbeck), Fresenius oder Wesseling untersucht wurden. Warum im Labor des Entwicklers/Inverkehrbringers der patentierten Schlacke? Warum fällt das der Stadt Bottrop nicht auf und warum stellt die Stadt Bottrop dies aufgrund der mangelnden Unabhängigkeit der Analyse nicht in Frage?
Es gibt kein Probeentnahmeprotokoll, aus dem hervor geht, dass die analysierten Proben auch tatsächlich am Fuße der Anschüttung des Alpincenters entnommen wurden. Die DKP fragt: Wurde diese Probeentnahme fachtechnisch durch einen Vertreter der Stadt Bottrop begleitet? Gibt es Zeugen dieser Beprobung oder verläuft alles nach Treu und Glauben?

DKP-Ratsherr Michael Gerber: „Alles in Allem wirkt die Vorgehensweise des Herrn Dr. Kügler schlampig, das Dokument der chemischen Analyse aufgrund der mangelnden Unabhängigkeit unglaubwürdig und befangen und die Naivität der behördlichen Bauüberwachung der Stadt Bottrop außerordentlich peinlich. Die DKP fordert Antworten der Stadt Bottrop auf der Sitzung des Planungs- und Umweltausschusses am 12. April. Die DKP besteht auf ein unabhängiges Gutachten des Sickerwassers am Alpincenter.“

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