DKP stellt Fragen zur aktuellen Situation des Alpincenters

Die DKP hat zur Sitzung des Ausschusses für Stadtplanung und Umweltschutz am 10. September die Verwaltung um schriftliche Beantwortung folgender Fragen gebeten:

  • Seit August 2016 wird am Nordhang der Halde ein Materialgemisch von HMVA II-Schlacke und Eisensilikatgranulat angeschüttet. Wie viel Tonnen Material sind bisher verbaut worden? Wann ist mit der Beendigung der Anschüttung zu rechnen?
  • Den Anwohnern im Johannestal wurde vom Alpincenter und der Stadt zugesichert, dass es keine Beeinträchtigung der Anwohner durch Staubbelastungen bei der Anschüttung geben wird. Trotz dieser Zusagen gab es immer wieder Beschwerden der Anwohner gegenüber der Stadt und dem Alpincenter. Wie will die Stadtverwaltung künftig die Einhaltung dieser Zusagen gewährleisten?
  • An zahlreichen Stellen des angeschütteten Hanges hat sich der aufgeschüttete Mutterboden gelöst. Trotz Auflagen der Stadt wurden diese Stellen nicht mit Mutterboden aufgefüllt. An diesen Stellen fehlt nun die vorgeschriebene Abdichtung. Wie gedenkt die Stadtverwaltung künftig mit dieser Situation umzugehen?
  • Im letzten Jahr hat es am Haldenfuß Wasseraustritte mit Schwefelgeruch gegeben. Der Fachbereich Umwelt und Grün hatte zugesagt, Wasserproben zu entnehmen und zu untersuchen. Welche Ergebnisse haben die Untersuchungen der Wasserproben?
  • Bei einem Ortstermin im August wurde von der DKP festgestellt, dass sich auch aktuell am Haldenfuß Wasser mit Schwefelgeruch ansammelt. Werden aktuell und künftig weiterhin Wasserproben entnommen und untersucht?
  • In der Sitzung des Planungsausschusses am 12. April 2018 wurde zuletzt über die Verschiebung der Stützen der Skihalle berichtet. Haben seitdem die horizontalen Stützkopfverschiebungen abgenommen oder sich weiter verstärkt? Die Stadtverwaltung soll die Ergebnisse der jährlich drei vorgeschriebenen Messungen vorlegen. Die Stadtverwaltung hatte der Bürgerinitiative Johannestal zugesagt, die jeweiligen Messergebnisse zur Verfügung zu stellen. Warum wurde diese Zusage nicht eingehalten?
  • Die Achsen 62-64 sollten 2018 saniert werden. Welche Maßnahmen wurden in Abstimmung mit dem Bauaufsichtsamt durchgeführt? Welche Verformungen sind an diesen Achsen künftig zulässig?
  • Wenn eine Sanierung der Stützen möglich ist, warum wurde dann überhaupt angeschüttet?
  • Im unteren Böschungsbereich sind die angepflanzten Bäume nur zu einem geringen Teil angegangen. Größtenteils herrscht im unteren Bereich nur Wildwuchs. Wann wird der angeschüttete Hang weiter aufgeforstet? Mit welchen Bäumen ist die Anpflanzung auf dem zu bewaldenden Haldenplateau geplant?
0 Kommentare

Dein Kommentar

Want to join the discussion?
Feel free to contribute!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.