DKP ruft auf zur Teilnahme an Mahnwache gegen Rassismus

Der Beginn des hundertjährigen Bottroper Stadtjubiläums wurde in der Neujahrsnacht durch eine ausländerfeindliche Amokfahrt überschattet. Der aus Essen stammende Fahrer hat sein Auto gezielt als Waffe gegen Menschen eingesetzt. Der mutmaßliche Täter handelte dabei, so der derzeitige Stand der Ermittlungen, – aus Fremdenfeindlichkeit heraus und beabsichtigte, gezielt Menschen zu töten.

Verletzt wurden mindestens acht Menschen. Opfer der Amokfahrt wurden besonders Menschen überwiegend aus Syrien und Afghanistan. Eine Person wurde dabei so sehr verletzt, dass sie zwischenzeitlich in Lebensgefahr schwebte. Der mutmaßliche Täter konnte von der Polizei festgenommen und verhört werden. Dabei äußerte er sich rassistisch und fremdenfeindlich.

Mit Blick auf die Innenminister Seehofer und Reul bringt „Der Westen“ es auf den Punkt: „Es ist fatal, dass die Politik die Tat von Bottrop und Essen nicht als das benennt, was sie ist: Politisch motivierter Terrorismus.“ Auch die Bundesstaatsanwaltschaft bezeichnet diesen Anschlag als Terrorismus.

Notwendig ist ein entschiedenes staatliches Vorgehen gegen rassistische Hetze und ebensolchen ausländerfeindlichen Terror sowie gegen alle neonazistischen Bestrebungen

Wir wünschen den Betroffenen der Amokfahrt eine schnellstmögliche und nachhaltige Genesung!

Wir rufen auf, an der Mahnwache des Bündnisses Buntes Bottrop aus Solidarität mit den Opfern des rassistischen Anschlages teilzunehmen. Die Mahnwache findet statt am Samstag, 5. Januar, von 11:00 bis 12:00 Uhr, auf dem Berliner Platz.

Wir möchten ein Zeichen gegen rechten Terror und für eine Stadt ohne Rassismus setzen.

Günter Blocks, Kreissprecher Die Linke

Jörg Wingold, Kreisvorsitzender DKP

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