DKP kritisiert weitere Sonntagsöffnungen

Die DKP kritisiert die geplante Verdoppelung der Sonntagsöffnungen in NRW. Statt vier soll es künftig acht verkaufsoffene Sonntage geben. Damit sollen erneut Profitziele des Einzelhandels und der Kaufhauskonzerne auf dem Rücken der Beschäftigten durchgesetzt werden. Durch verkaufsoffene Sonntage hätten die potentiellen Kunden nicht mehr Geld in den Taschen, das sie sonntags ausgeben könnten. Für Familien und insbesondere für alleinerziehende Verkäuferinnen und Verkäufer bliebe noch weniger Zeit für die Familien, deren Schutz in der Verfassung eigentlich festgeschrieben sei. Mehrere Gerichte in NRW hatten verkaufsoffene Sonntage in verschiedenen Kommunen bereits untersagt. Die DKP begrüßt diese Rechtsprechung.

Die DKP begrüßt ebenso die kritischen Stellungnahmen des DGB und der Kirchen gegen die von CDU und FDP geplanten Ladenöffnungszeiten an Sonntagen. Mit dem „Entfesselungspaket I“ geben die beiden Parteien vor, unter anderem das Ladengesetz zu „modernisieren“. DKP-Ratsfrau Irmgard Bobrzik: „Die DKP wird sich im Rat der Stadt gegen verkaufsoffene Sonntage in Bottrop aussprechen. Die Interessen der Beschäftigten an einem freien Sonntag müssen Vorrang haben vor den Gewinninteressen des Einzelhandels.“

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