DKP kritisiert Plan der Verwaltung zur Stenkhoffstraße

Die Vorlage der Verwaltung zur Sanierung der Stenkhoffstraße wird von der DKP abgelehnt. Die Kosten der Sanierung von 712.000 Euro sollen nämlich nach Angaben der Stadt über die Erhebung von KAG-Beiträgen zu 40 Prozent von den Anwohnern getragen werden.

Dass die Anwohner nun mit Kosten belastet werden sollen, die sie am wenigsten verursacht haben, hat berechtigte Empörung bei den Anwohnern ausgelöst. Bei der Stenkhoffstraße handelt es sich um eine Vorrangstraße für den durchgehenden Verkehr. Die Fahrbahn ist vor allem von schwereren Lastwagen und Bussen zerstört worden. Die Straße hätte längst von der Stadt erneuert werden müssen.

DKP-Bezirksvertreter Manfred Plümpe: „Es ist ein Unding, dass die Bürger für die Sanierung der Straße zur Kasse gebeten werden, ohne dass vor einem Baubeschluss in der Bezirksvertretung sowie im Bau- und Verkehrsausschuss den Anwohnern auf einer Bürgerversammlung die Baumaßnahme vorgestellt worden wäre! Die Bürger müssen die Möglichkeit haben selber ihre Meinung zu der geplanten Sanierung der Straße zu äußern.“

Die DKP kritisiert, dass die Fahrbahn von 7,00 m auf 6,50 m reduziert werden soll. Auf dieser verengten kurvenreichen Straße sind künftig Fahrradfahrer erhöhten Gefahren ausgesetzt. In den Sommermonaten kommen viele Kinder und Jugendliche mit dem Fahrrad zum Stenkhoffbad. Die DKP lädt die Anwohner zu einer Information am Dienstag, 14. Mai, 18 Uhr, vor dem Stenkhoffbad ein. Dort wird die DKP über die Sitzung der Bezirksvertretung Mitte informieren und über das weitere Vorgehen mit den Anwohnern beraten.

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