DKP informiert Schüler des Berufskollegs über Rassisten-Kundgebung

Unter der Überschrift „Rassisten an Deiner Schule“ verteilt die DKP vor dem Berufskolleg über die für den 2.11. geplante Kundgebung der AfD im Lichthof, bei der Herr Höcke auftreten soll, der – so im Flugblatt zu lesen – schon mal das Mahnmal für die Opfer der Nazis in Berlin als ‚Schande‘ bezeichnete und die Nähe zu Nazi-Terroristen gesucht und gefunden hat.“

In dem Flugblatt heißt es weiter: „Warum die AfDer unbedingt in Bottrop eine Kundgebung durchführen will, können wir nur vermuten: Die Kundgebung der „Mütter gegen Gewalt“ hier in der Innenstadt war von Alt- und Neu-Nazis sowie von Bürgern gut besucht, die den rassistischen Hintergrund der Veranstalter nicht sofort durchschaut haben. Davon hofft man bei den AfDern wohl, ein wenig profitieren und ein paar Interessierte anlocken zu können.

Die AfDer wollen beides zugleich sein: Teil des parlamentarischen Systems mit allen seinen Möglichkeiten, gleichzeitig die Partei eben gegen dieses System. Das Gründungspersonal der AfD um Bernd Lucke wollte 2013 um alles in der Welt verhindern, dass ihre neue Partei als „NPD light“, neofaschistisch oder „rechtsextrem“ gilt. Die historische Schuld des deutschen Faschismus und die Erinnerung an seine unfassbaren Verbrechen sind bis heute ein wesentliches Hindernis dafür, sich „ganz frei“ zu Nationalismus, Autoritarismus und Rassismus bekennen zu können.

Extrem rechts sein zu wollen, aber nicht als solches zu gelten, das war mit dem herbeiströmenden Parteivolk nicht auf Dauer zu machen. Auf Lucke folgte andere, die Entwicklungsrichtung ist klar: Es geht immer noch weiter nach rechts mit dieser Partei.

Höcke präsentiert sich im Stil von Hitler als der neue Führer. Bewusst wird eine Wort- und Sinnverwandtschaft zu den Reden von Adolf Hitler benutzt. Höcke bezeichnet sich selbst als „Wegweiser“ auf einem „langen und entbehrungsreichen Weg“ hin zum „vollständigen Sieg“ seiner Bewegung.

Die Hetze der AfDer freut die wahren Verantwortlichen für wachsende soziale Ungleichheit und Armut: Statt über die 100 Milliarden Euro, die den Staatsfinanzen Jahr für Jahr durch reiche Steuerflüchtlinge entzogen werden, wird über die „Flüchtlingsproblematik“ geredet. 

Die DKP begrüßt, dass vom „Bündnis buntes Bottrop – Für eine Stadt ohne Rassismus“ zu einer Kundgebung für Freitag, 2. 11. ab 17:30 Uhr auf dem Hans-Sachs-Platz vor dem Berufskolleg aufgerufen wird. Gegen die Hetze von Höcke und den AfDern muss ein deutliches Zeichen gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit gesetzt werden.

Aus einem AfDer kann nur Braunes kommen!“

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