DKP fordert: Runden Tisch „Kokerei Bottrop“ in der Aula Welheim durchführen!

Schreiben von Michael Gerber, DKP-Ratsgruppe, an den Oberbürgermeister:

Am Montag, 3. Juni, findet der Runde Tisch „Kokerei Bottrop“ statt. Die Verwaltung hat angekündigt, dass der Runde Tisch im Rathaus, Zimmer 111, stattfinden soll. Am 22. Juni hatte ich Sie per Mail gebeten, den Runden Tisch in die Aula der Hauptschule Welheim zu verlegen. Es gibt ein sehr großes Interesse der Bürgerinnen und Bürger, die von der Umweltvergiftung durch die Kokerei betroffen sind, die Diskussionen des Runden Tisches zu verfolgen. Auch eine Verlegung des Runden Tisches in den Ratssaal wird dem großen öffentlichen Interesse nicht gerecht. Es muss mit über 100 interessierten Bürgerinnen und Bürgern gerechnet werden, die als Zuhörer an dem Runden Tisch teilnehmen möchten. Es wäre ein fatales Signal, wenn besorgten Bürgerinnen und Bürger wegen Platzmangel als Zuhörer vom Runden Tisch ausgeschlossen werden. Die Verwaltung hat die Pflicht, diesem großen öffentlichen Interesse am Runden Tisch auch mit einem entsprechend großen Veranstaltungsort Rechnung zu tragen.

An dem Runden Tisch „Kokerei Bottrop“ sollen 25 betroffene Bürgerinnen und Bürger zu Wort kommen. Bis gestern wurden diese Bürgerinnen und Bürger durch die Stadt nicht über ihre Teilnahme informiert. Auch die Bürgerinnen und Bürger, die nicht als Teilnehmer des Runden Tisches berücksichtigt wurden können, haben bisher keine Information durch die Stadt erhalten. Wie sollen sich Bürgerinnen und Bürger inhaltlich auf die Diskussionen beim Runden Tisch vorbereiten, wenn diese ihre Teilnahme erst kurzfristig erhalten. Dies ist keine gleichberechtigte Teilnahme gegenüber den Vertretern der Kokerei ArcelorMittal, dem LANUV, der Bezirksregierung Münster, der Stadtverwaltung sowie den Vertretern der Ratsparteien, die ausreichend Zeit haben, sich auf die Diskussion beim Runden Tisch „Kokerei Bottrop“ vorzubereiten. Der größte Umweltskandal in der jüngsten Vergangenheit Bottrops verlangt von der Stadtverwaltung einen anderen Umgang mit den Bürgerinnen und Bürgern unserer Stadt.

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