DKP fordert: Bürgerinteressen beim Nahverkehrsplan berücksichtigen!

Ende des Jahres soll der Plan für den künftigen Nahverkehr in Bottrop beschlossen werden. In dieser Woche wurde der Nahverkehrsplan der „Projektgruppe Nahverkehr“ mit Politik, Verwaltung und den Vertretern der Vestischen erneut beraten.

Im Eigen gibt es noch einigen Klärungsbedarf über die künftigen Buslinien.

Die DKP unterstützt die Anwohner der Velsenstraße in ihrem Protest dagegen, die Linie 262 künftig durch diese Straße zu führen. Der Vorschlag der dortigen Anwohner, diese Buslinie über die Scharnhölz- /Industrie- /Hibernia- und Rheinbabenstraße zu führen, wird von der Verwaltung abgelehnt. Die Erschließung des Industriegebietes würde nach Meinung der Verwaltung zu wenig neue Fahrgäste bringen!

Die Buslinie 264 soll künftig nicht mehr über die westliche Rheinbaben- /Hiberniastraße zur Stenkhoffstraße fahren. Die neue Route führt vom Eigener Markt über die Gladbecker und Stenkhoffstraße zur Börenstraße. Die Planung, den 264 über die Baur- und Vienkenstraße zu führen, wurde nach Bürgerprotesten fallen gelassen. Die DKP hatte die Anwohner über die Pläne auf einem Ortstermin informiert.

Nach der jetzigen Planung wird die östliche Rheinbabenstraße nicht mehr von der Buslinie 262 befahren. Die DKP hatte die Anwohner dort in ihrem Anliegen unterstützt. In der Fischedickstraße sollen weiterhin die Linien 262 und 264 fahren. In der westlichen Rheinbabenstraße wird künftig nur noch der 262 fahren. Dies bedeutet eine Entlastung, da bisher auch der 264 dort entlang gefahren ist. Der 264 nimmt künftig die Aegidistraße. Die Beyrichstraße wird in Zukunft nicht mehr abends sowie an Wochenenden von der Linie 264 durchfahren. Hier waren die jahrelangen Bürgerproteste erfolgreich.

Jetzt gilt es für die Anwohner der Velsenstraße, die Zeit bis zur Beschlussfassung des neuen Nahverkehrsplanes zu nutzen, um die anderen politischen Parteien von ihrem Alternativvorschlag zu überzeugen. Die DKP lehnt eine Verlegung der Buslinie hierher ab. Gegen Bürgerinteressen sollen Buslinien nicht durch enge Straßen geführt werden!

1 Antwort
  1. Jörg Wingold
    Jörg Wingold says:

    Wussten Sie eigentlich…
    … dass in Bottrop mindestens fünf Verkehrsbetriebe mit Bussen unterwegs sind: Auf den Hauptli-nien die Vestische, die EVAG und die STOAG, sowie auf wenigen Strecken die Bogestra und der „Busverkehr Rheinland“. Außerdem fahren auf den Bahnschienen noch die Deutsche Bahn, die Nordwestbahn und Abellio. Alle diese Verkehrsbetriebe sind Aktiengesellschaften, das heißt: Sie bezahlen mit Ihren Tickets auch die jeweiligen Vorstände und deren Gehälter! Im Ruhrgebiet kostet das billigste Ticket – außer „Kurzstrecke“ – (Preisstufe A) 2,70 Euro, damit kommen Sie von Bottrop gerade einmal nach Oberhausen oder Essen Mitte. In Berlin kostet ein Ticket, mit dem Sie durch die ganze Stadt kommen, ganze 2,80 – mit Umland (einschließlich Potsdam) 3,40 Euro.

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