DKP: Breiter Widerstand gegen Erhöhung der Grundsteuer B nötig

Der Entwurf des Haushaltes 2018 sieht eine Erhöhung der Grundsteuer B um 24 Prozent von 590  auf 730 Punkte vor. Der Kämmerer plant damit einen unsozialen Griff in die Taschen aller Bürgerinnen und Bürger. Die Erhöhung der Grundsteuer B wird von den Vermietern über die Nebenkosten auf die Mieter abgewälzt. Für diese betragen nach Angaben der Stadt die jährlichen Mehrbelastungen dann 60 Euro und bei Eigentumsobjekten 100 Euro. Auf die Bürger kommt im nächsten Jahr insgesamt eine große Kostenlawine zu, denn auch andere kommunale Gebühren sollen Anfang Januar kräftig erhöht werden. Interne Berechnungen der BEST sehen deutliche Steigerungen der Müllgebühren sowie für Straßenreinigung und Winterdienst vor.

Damit der Rat Ende November keine Erhöhung der Grundsteuer B beschließt, ist es notwendig, dass sich ein breiter Widerstand in der Bevölkerung gegen die geplante Steuererhöhung entwickelt. Die Stadtgesellschaft muss deutlich und unüberhörbar machen: Keine Erhöhung der Grundsteuer B! DKP-Ratsherr Michael Gerber: „Wohnen muss bezahlbar bleiben. Der Rat der Stadt entwickelt sich zum größten Kostentreiber bei den Mieten. Der Kämmerer feiert sich für einen ausgeglichenen Haushalt und lässt dafür die Bürger bluten!“

Die DKP lädt alle interessierten Bürger und Organisationen zu einem Treffen ein, um gemeinsam über Möglichkeiten des Widerstands gegen die geplante Erhöhung der Grundsteuer B zu beraten.

Das Treffen findet statt am Montag, 23. Oktober, 19:00 Uhr, in der Gaststätte Hürter, Gladbecker Str. 19A

Liste – Keine Erhöhung der Grundsteuer B!

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