DKP: Bottrop muss deutliches Zeichen gegen Rassisten Björn Höcke setzen!

Björn Höcke, rechter Scharfmacher der AfD, tritt als Hauptredner einer AfD-Veranstaltung im Berufskolleg am 2. November in Bottrop auf. DKP-Ratsherr Michael Gerber: „Es ist unerträglich, dass ein Rassist wie Höcke in einer Bottroper Schule auftritt. Wer das Holocaust-Mahnmal in Berlin als ‚Denkmal der Schande‘  bezeichnet, hat in Bottrop nichts zu suchen.“

Höcke präsentiert sich im Stil von Hitler als der neue Führer. Bewusst wird eine Wort- und Sinnverwandtschaft zu den Reden von Adolf Hitler genutzt. Höcke bezeichnet sich selbst als der „Wegweiser“ auf einem „langen und entbehrungsreichen Weg“ hin zum „vollständigen Sieg“ der Partei. Zum Holocaust-Mahnmal äußerte sich Höcke: „Wir Deutschen sind das einzige Volk der Welt, das sich ein Denkmal der Schande in das Herz seiner Hauptstadt gepflanzt hat.“ In Chemnitz marschierte Höcke gemeinsam mit Nazis, Pegida und gewaltbereiten Schlägertrupps der rechten Szene.

Die Bottroper AfD wird systematisch in dieses rassistische und fremdenfeindliche Netzwerk geführt. Dies zeigte sich bereits bei dem Aufmarsch „Mütter gegen Gewalt“ in Bottrop, als führende AfD-Mitglieder aus Bottrop an der Seite von bekannten Nazis wie SS-Siggi aus Dortmund und anderen gewaltbereiten Gruppierungen auftraten.

Die DKP begrüßt, dass vom „Bündnis buntes Bottrop – Für eine Stadt ohne Rassismus“ zu einer Gegenkundgebung am 2. November, 17:30, vor dem Berufskolleg aufgerufen wird. Gegen die Hetze von Höcke und der AfD muss ein deutliches Zeichen der Stadtgesellschaft gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit gesetzt werden.

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