Bürger enttäuscht: Stadt verbietet Verteilung kostenloser Masken!

Am Mittwoch, 29.April, wollte die DKP auf dem Berliner Platz 1.000 Mund-Nasen-Schutzmasken kostenlos verteilen. Das war jedoch vom Ordnungsamt untersagt worden. Trotzdem kamen ca. 50 BürgerInnen und fragten die beiden anwesenden DKP-Vertreter nach den Masken. Sie äußerten ihr Unverständnis über das Verbot der Verteilung und ihre Enttäuschung. Eine Bürgerin: „Wir können uns nicht auf Dauer Masken für die ganze Familie leisten. Unternehmen erhalten Unterstützung vom Staat – und was bekomme ich?“

Die beiden Vertreter der DKP bekamen sogar zweimal Besuch vom Ordnungsamt. Die uniformierten Mitarbeiter wollten kontrollieren, ob auch wirklich keine kostenlosen Masken von der DKP verteilt würden. Sie wiesen darauf hin, dass bereits drei Personen, die zusammenstünden, eine Ordnungswidrigkeit seien und kündigten bei Zuwiderhandlung Maßnahmen an. Manfred Plümpe, DKP-Bezirksvertreter: „Ein bisschen wie eine Mischung aus George Orwell und Schildbürger kam die Situation mir schon vor. Wir haben aber die Bürgerinnen und Bürger auf unsere DKP-Sprechstunde am Donnerstag, ab 15.00 Uhr, im DKP-Büro, Germaniastraße 54, hingewiesen.“

Am gleichen Tage haben die DKP-Ratsvertreter Irmgard Bobrzik und Michael Gerber bei der Evangelischen Sozialberatung 300 Schutzmasken übergeben. Auf Bitten des Autismuszentrum Bottrop wurden dort weitere 100 Schutzmasken abgegeben. Vergeblich hatte sich das Autismuszentrum vorher bei der Stadt und der Feuerwehr um Mund-Nasen-Masken bemüht. Auch die Radstation am Hauptbahnhof erhielt Masken von der DKP.

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