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Alle reden vom Wetter – die BEST denkt nicht dran…
11. April 2021

Während Beschäftigte der BEST im Winterdienst der letzten Woche in drei Schichten rund um die Uhr im Einsatz waren, hat sich wieder einmal beim Vorstand der BEST das Leitungsversagen offenbart. Der Großteil der Salzmenge für den Winterdienst der BEST ist in einem Depot in Dinslaken gelagert. Zeitweise hatte die BEST jedoch keinen Zugriff auf das dort gelagerte Salz. So mussten die Streufahrzeuge der BEST unverrichteter Dinge wieder ihren Rückweg antreten. Der Vorstand der BEST hatte versäumt, rechtzeitig vor Wintereinbruch die Kommunikation mit dem Depot in Dinslaken zu überprüfen. In seiner Not musste der Winterdienst der BEST das restliche in Bottrop gelagerte Salz mit Sand vermischen. Gegen zweistellige Minusgrade kann ein Salz-Sand-Gemisch jedoch nichts ausrichten.

Genauso katastrophal war die Öffentlichkeitsarbeit des BEST-Vorstandes durch Herrn Wolters. Anstatt gleich zu Beginn des Kälteeinbruchs offen einzugestehen, dass eine Müllabfuhr aufgrund der Straßenverhältnisse in den folgenden Tagen nicht möglich ist und um Verständnis zu bitten, wurden die Bürger gar nicht erst informiert und später scheibchenweise von Tag zu Tag vertröstet, bis am Freitag die Müllabfuhr wieder aufgenommen wurde. Die unzureichende Schneeräumung wurde dann auch noch den Autofahrern angelastet, die ihr Fahrzeug aufgrund der Witterungsbedingungen stehen gelassen haben.

Michael Gerber, Vertreter der DKP im BEST-Verwaltungsrat: „Ich möchte die Beschäftigten der BEST ausdrücklich in Schutz nehmen. Im Schneewinter 2010 hatte ich am ersten Weihnachtstag eine ganze Schicht auf einem Räumfahrzeug der BEST verbracht und den harten Einsatz im Winterdienst selbst erlebt. Wieder einmal hat sich in diesen Tagen das Leitungsversagen des BEST-Vorstandes gezeigt. Personelle Konsequenzen sind längst überfällig.“

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