186 Einsprüche gegen Bebauungsplan Johannesstraße abgegeben

Im Rahmen der frühzeitigen Öffentlichkeitsbeteiligung haben Anwohner und die DKP 186 Unterschriften für einen Einspruch gegen den geplanten Bebauungsplan Johannesstraße gesammelt und im Stadtplanungsamt abgegeben. In der Begründung des Einspruches heißt es:

„An der Johannesstraße befindet sich eines der letzten Grünflächen im Bottroper Süden. Für die Luftqualität in der Nähe der Kokerei sind grüne Oasen wie an der Johannesstraße besonders wichtig. Sie bedeuten Lebensqualität für die Anwohner und verbessern das Klima im Stadtteil.

Die bisherigen Mietergärten und der alte Baumbestand würden dann ersatzlos vernichtet. Die historischen Wohngebäude Johannesstraße 80 bis 86 sollen abgerissen werden. Damit wird preis-werter Wohnraum vernichtet und langjährige Mieter werden aus ihrem Wohnumfeld vertrieben. Auf einer Gesamtfläche von 9.500 Quadratmetern sollen 22 Einfamilienhäuser und 12 Wohneinheiten in einem neuen Mehrfamilienhaus entstehen.

Wir fordern die Stadt Bottrop und VIVAWEST auf, die Grünfläche mit Gärten sowie die historische Wohngebäude Johannesstraße 80 – 86 zu erhalten und den Bebauungsplan Nr. 7.10/9 Johannesstraße nicht zu beschließen.“

DKP-Ratsmitglied Michael Gerber: „Der Rat der Stadt hat den Klimanotstand ausgerufen. Als Konsequenz müssen wichtige innerstädtische Grünzonen wie an der Johannesstraße erhalten werden. Mit ihrer Beseitigung verschlechtert sich das schon belastete Klima im Bottroper Süden noch weiter.“

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